Hitzepatenschaft
Hitzeperioden nehmen aufgrund des Klimawandels zu. Wohlbefinden und Gesundheit können dadurch beeinträchtigt werden. Besonders ältere Menschen sind während der Hitzetage gefährdet, denn mit zunehmendem Alter lässt die Funktion der Hitzeregulation und das Durstgefühl nach. Dazu kommen oft Vorerkrankungen mit entsprechender Medikamentengabe, was die Hitzetoleranz ebenfalls senken kann. Hier setzt das Pilotprojekt „Hitzepatenschaften“ des Kreises Rendsburg-Eckernförde an. Es startet in diesem Sommer u. a. in Aukrug.
Gesucht werden Freiwillige, die ältere oder chronisch erkrankte Menschen in dieser Zeit unterstützen. „Es geht ganz praktisch um gelebte Nachbarschaftshilfe“, sagt Koordinatorin Mechthild Müller-Boyens. „Hilfe beim Einkaufen, die Wohnung durchlüften, schauen, ob die Person ausreichend trinkt.“ Angehende Hitzepaten erhalten eine kostenlose Schulung zum Thema Gesundheitsschutz bei Hitze vom Kreis Rendsburg-Eckernförde. Sie dauert rund sechs Stunden. Eine Anmeldung für freiwillige Helferinnen und Helfer zur Teilnahme ist ab sofort möglich. Es können sich gleichzeitig auch Menschen melden, die Unterstützung wünschen.
Ansprechpartnerin ist Mechthild Müller-Boyens, gesundheitsfoerderung@kreis-rd.de, Telefon 04331/202-7234. Das Projekt wird von der Fachgruppe Gesundheitsförderung und Prävention des Kreises Rendsburg-Eckernförde initiiert und durchgeführt. Finanziell gefördert wird es durch Mittel der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen des GKV-Bündnisses für Gesundheit in Schleswig-Holstein.
Den Flyer „Hitzepatenschaft“ erhalten Sie kostenfrei im lütten Rathus, Am Raiffeisenturm 2, Aukrug.
Wer macht was?
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Der Bevölkerungsschutz umfasst den Katastrophenschutz und Zivilschutz. Dabei geht es nicht nur darum, uns vor (Natur-)Katastrophen zu schützen. Behörden, Unternehmen und Einrichtungen schützen das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung, die kritische Infrastruktur und unser Kulturgut vor Kriegseinwirkungen. Die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner können dazu beitragen – durch Vorsorge und richtiges Verhalten.
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Die Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bekommen Sie im lütten Rathus, Am Raiffeisenturm 2 in Aukrug.