Gemeinde Aukrug Herz

Geschirrmobil

Mit dem Geschirrmobil leistet die Gemeinde Aukrug einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Bisher war es überwiegend der Fall, dass auf größeren Festen in der Gemeinde Aukrug Einweggeschirr genutzt wurde, das soll nun der Vergangenheit angehören. 

Was kann man sich unter einem Geschirrmobil vorstellen? Einfach gesagt ist das ein Pkw-Anhänger mit einem Gesamtgewicht von 2 t, auf dem sich neben Tellern, Tassen, Bechern, Besteck usw. für rd. 200 Personen auch eine Geschirrspülmaschine mit allem Zubehör befindet. Das Projekt Geschirrmobil wurde durch die Unterstützung folgender Sponsoren ermöglicht: Windstrom, Gemeindewerke Hohenwestedt, Gemeindewerke Aukrug, Freiwillige Feuerwehren Aukrug, Krankenpflege Aukrug, fairpflegen 24 und Aukrug Open Air. Das Geschirrmobil wird nach einer Einweisung und Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 250 EUR übergeben. Der Fahrzeugschein wird in der i-kfz-App für die Dauer der Ausleihe zur Verfügung gestellt.

Sie haben Interesse an der Nutzung des Geschirrmobils? Füllen Sie die Benutzungsvereinbarung online aus und schicken Sie diese anschließend per Mail an marketing@aukrug.de
 

Benutzungs- und Entgeltordnung
Benutzungsvereinbarung
Inventarliste
i-Kfz

Die i-Kfz-App steht sowohl für Android als auch für iOS-Nutzende zur Verfügung.

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Aukrug plädiert für begrünte Vorgärten

Der Wunsch nach einem pflegeleichten Garten ist verbreitet. Bei der Gestaltung von Vorgärten wird deshalb immer öfter zu Kies und Schotter gegriffen. Diese "Schottergärten", die für viele ordentlich und gepflegt aussehen, haben jedoch viele Nachteile und sind auf Dauer keinesfalls so pflegeleicht und kostengünstig wie gedacht. Insbesondere die Reinigung der Fläche von angewehten Samen, Laub und Blütenblättern und das Herauszupfen aufkommender Keimlinge zwischen den Steinen sind sehr aufwändig.

Bei der Anlage der "Schottergärten" wird der Boden mit einem Vlies oder einer Folie abgedeckt und mit Steinen aufgefüllt. Meist werden die Kiesflächen nur spärlich oder gar nicht bepflanzt. Dabei bleiben ökologische Belange, insbesondere die Auswirkungen auf Tiere, Boden, Wasser, Luft, Klima und das Wirkungsgefüge zwischen ihnen sowie die biologische Vielfalt unberücksichtigt.

Derart versiegelte Flächen schaden nicht nur dem Artenreichtum und beschleunigen das Insektensterben, sie wirken sich auch negativ auf das Mikroklima aus. Die Steine speichern die Wärme und strahlen sie nachts wieder ab, während Pflanzen den Boden beschatten und für Verdunstungskühle sorgen. Darüber hinaus verringert sich die Fläche zur Versickerung von Niederschlägen und bei Starkregen, wenn die Kanalisation die Regenmengen nicht fasst, können die Wassermassen nur oberflächlich abfließen und es kommt zu Überflutungen.

Schottergärten haben also sehr viele ökologische Nachteile.

Die Vorteile naturnaher Vorgärten

Dabei gibt es viele bessere Alternativen. Bei einer mit Stauden, Zwiebelpflanzen und Bodendeckern bepflanzten Fläche hält sich der Pflegeaufwand über das ganze Jahr betrachtet in Grenzen. So kann der Vorgarten zum pflegeleichten Gartenparadies werden. Ein naturnah gestalteter Vorgarten bietet Lebensraum für unzählige Insekten, Vögel und Kleinsäuger.

Um die positiven Alternativen zu Schottergärten aufzuzeigen, hat die Gemeinde Aukrug den Flyer "Grün statt Grau - Die Vorteile naturnaher Vorgärten" aufgelegt. Darin sind alle wichtigen Informationen zusammengefasst und Ansprechpartner genannt.

Eine physische Variante des Flyers erhalten Sie bei:

Aukrug Marketing
Petra Dau
Am Raiffeisenturm 2
24613 Aukrug

Telefon: 04873/ 86930-98
marketing@aukrug.de