Gemeinde Aukrug Herz

Projekte in Aukrug

Gespräch mit dem LBV Kiel, 24. März 2026

Zusammengefasst von Joachim Rehder, Bürgermeister

  • Dank der Kollegen aus Hohenwestedt (Hannes Pohl von Fa. Pohl und Jan Butenschön, Bgm Gem. Hohenwestedt) wurde ein Durchführungsplan für den Ausbau/Sanierung der B 430 diskutiert und entwickelt. Unstrittig ist dabei der 1. Bauabschnitt von der A 7 bis ins Industriegebiet Wasbek und weiter bis kurz über die Kreuzung nach Ehndorf. Diese Maßnahme soll und wird  am 17. August 2026 beginnen und teilweise unter Vollsperrung bis November 2026 laufen (also kein Durchkommen für Aukrug auf die Autobahn über die B 430 und erhöhtes Verkehrsaufkommen über die L121 durch Aukrug). Zunächst ist es aber weiterhin möglich, über Ehndorf nach Neumünster zu kommen. 
  • Des Weiteren haben wir einen 2. Bauabschnitt diskutiert und über das Für und Wider beraten. Wir waren uns weitestgehend einig (90 %), dass ein 2. Bauabschnitt bis zur L121 geführt werden sollte. Die 2 Brückenbauwerke über die Bredenbek und über die Bünzau sind die „Spielverderber“, da hier bei der Bünzau mit einer Bauzeit von mind. 1 Jahr gerechnet werden muss. Während dieser Zeit sind die Querverkehre Bünzer Str./B 430 und Bargfelder Straße möglich. Erst wenn die Brückenbauwerke abgeschlossen sind, können die Restarbeiten an der Straße B 430 bis zur L121 fertiggestellt werden. Baubeginn für den 2. Abschnitt nach heutigen Erkenntnissen wäre frühesten März 2027, eher etwas später da die Finanzierung immer noch nicht steht. Hierbei rechnet man mit einer Bauzeit von ca. 2 – 2,5 Jahren. Alles was früher fertig ist, ist ein Gewinn für Aukrug. 
  • Anschließend geht es in den 3. Bauabschnitt von der L121 bis nach Hohenwestedt Kreuzung „Grauel“. Spielverderber wird hier die neue Brücke über die Bucker Au sein, die als sogenannte 3-Feldbrücke gebaut wird. Bauzeit beträgt wie bei der Bünzau Brücke mindestens 1 Jahr. Solange die Brücke über die Bucker Au gebaut wird könnte der Verkehr noch über die B 430 bis zum Boxbergrestaurant laufen (das muss noch final diskutiert werden). Während der Nichterreichbarkeit des Boxbergrestaurants ist eine rückwärtige Anbindung durch den Ortsteil Homfeld über den Bucker Damm vorgesehen, wobei eine Ertüchtigung des Damms und der Spurbahn durch den LBV vorgesehen ist/geplant wird. Für den 3. Abschnitt rechne ich ebenfalls mit einer Bauzeit von 2- 2,5 Jahren. Wenn nach dem 2. Abschnitt festgestellt werden sollte, dass die L 121 nicht mehr nutzbar ist, so eine Überlegung vom LBV, soll eine Sanierung eben dieser L 121 zwischen Hohenlockstedt und Nortorf (OD Gnutz und OD Aukrug) zwischen geschoben werden.
  • Danach kommt der 4. Bauabschnitt von Grauel bis nach Hohenwestedt/B 77.
  • Grundsätzlich war man der Meinung, dass alle Beteiligten aus Hohenwestedt und Aukrug nach schnelleren  Bauverfahren schauen wollen, aber auch dass sich alles im rechtssicheren Verfahren befindet.

Naturerlebnisraum Bünzer Au "Grün-blaue-Mitte"

Die Gemeinde Aukrug besteht aus mehreren Ortsteilen, von denen Böken, Bünzen und Innien sehr dicht zusammenliegen und nur durch Auen und landwirtschaftliche Flächen getrennt sind.

Die im Ortsentwicklungskonzept als „Grün-blaue-Mitte“ bezeichnete Fläche bietet eine gute Chance, als verbindendes und funktionsreiches Areal an Bedeutung zu gewinnen. Im Rahmen des geplanten Naturerlebnisraumes sollen Aspekte des Naturschutzes, des Naturerlebens und der Naherholung – auch vor dem Hintergrund der bereits jetzt schon vielfältigen Aktivitäten von verschiedenen Akteuren – berücksichtigt werden.

In einem ersten Workshop, der am 10. Juli 2023 im Bürgerhaus der Gemeinde Aukrug stattgfefunden hat, wurden vom Planungsbüro Oeding Gestaltungsideen vorgestellt.