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  • im grünen Herzen Schleswig-Holsteins!
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Vor- und Frühgeschichte

Das Gebiet, in dem die Gemeinde Aukrug liegt - man nennt es auch den Nortorfer Aukrug - war schon seit alters her besiedelt. Zahlreiche Funde von Werkzeugen und Waffen sowie Urnenfriedhöfe und Hünengräber geben Zeugnis davon, dass sich Menschen vor mehr als 2000 Jahren in dieser Landschaft aufgehalten haben. Ob sich die Menschengruppen der vorgeschichtlichen Zeit in der Aukruger Gegend dauerhaft niederließen oder nur auf der "Durchreise" waren, wissen wir nicht. Viele Fragen, die diese alte Zeit betreffen, können nicht beantwortet werden, weil Funde oft nicht gemeldet oder erkannt werden.

 

Vor- und frühgeschichtliche Vorgänge in der Aukruger Gegend sind schwer oder gar nicht zu rekonstruieren. Wenngleich direkte Zeugnisse für eine ständige Besiedlung fehlen, so kann man aber über die Orts- und Flurnamensforschung indirekt auf eine kontinuierliche Besiedlung für die Zeit von unserer Zeitrechnung an bis etwa zum Jahr 800 schließen.

 

Es gibt keine Hinweise, dass die Römer diesen Teil Holsteins erreichten, auch nicht in der Zeit der größten Ausdehnung des Römischen Reiches im Jahr 117 n. Chr. unter Kaiser Trajan, als Gebiete zwischen dem jeweiligen Unterlauf von Weser und Elbe von den Römern kontrolliert wurden, wobei die sehr breite Elbe ein Hindernis gegen Norden darstellte. Auch wurde in den historischen Texten jener Zeit wiederholt darauf hingewiesen, dass die dort lebenden Stämme Holsteins "durch undurchdringliche Wälder gut geschützt" wären.

 

Am Anfang der schriftlichen Überlieferung stand ein Mord, vielleicht auch nur ein "Totschlag". Schuldig: ein gewisser Daso, dessen Wohnsitz nach allgemeiner Ansicht Innien gewesen sein soll.